DAS RELEASE IM ÜBERBLICK

Mit daccord 2.2.3 ist das Integrationspaket Governance offiziell verfügbar. Damit erhalten Unternehmen ein zentrales Werkzeug, um Berechtigungen nicht nur transparent zu machen, sondern regelmäßig zu überprüfen, Risiken zu bewerten und Interessenkonflikte systematisch aufzudecken. Ergänzend bringt das Release zwei Neuerungen im Basissystem, die Administratoren den Support erleichtern und die Pflege von Personendaten flexibler machen.

René Leitz, Leiter Produktentwicklung daccord

»Governance ist seit den Anfängen von daccord unser Kernthema. Genau hier ist die Software entstanden, und hier liegt bis heute unsere größte Stärke. Mit dem IP Governance bieten wir Funktionen, die weit über klassische IAM-Lösungen hinausgehen: Zertifizierung, Funktionstrennung, Risikoanalyse und Schwachstellenmanagement greifen nahtlos ineinander.«

Basissystem

NEU IM BASISSYSTEM

Beide Neuerungen gehen auf konkrete Anforderungen unserer Kunden zurück. Wir sammeln Kundenwünsche systematisch und setzen sie so zeitnah wie möglich um. Beide Erweiterungen stehen allen daccord-Kunden im Standard zur Verfügung:

  • Portal-Ansicht einer Person prüfen: Ausgewählte Administratoren mit einer eigens dafür vorgesehenen Rolle können sich die Portal-Ansicht einer anderen Person anzeigen lassen. Voraussetzung ist, dass die Person dies zuvor freischaltet und damit zustimmt. Der Administrator sieht die Portal-Ansicht der Person, sodass sich Supportanfragen schnell und nachvollziehbar klären lassen.
     
  • Personendaten aus weiteren Quellen ergänzen: Collectorläufe können Personendaten gezielt ergänzen, etwa um eine E-Mail-Adresse aus einer weiteren Quelle. Dabei werden weder neue Personen angelegt noch bestehende gelöscht. Zusätzliche Datenquellen lassen sich so sicher anbinden, ohne den vorhandenen Bestand zu verändern.
IP GOVERNANCE

MARKTEINFÜHRUNG: INTEGRATIONSPAKET GOVERNANCE

Identity Governance bedeutet, Zugriffsrechte über ihren gesamten Lebenszyklus zu steuern und nachweisbar zu kontrollieren: Wer hat welche Berechtigungen, sind diese noch erforderlich, und entstehen daraus Risiken? Das IP Governance beantwortet diese Fragen systematisch und unterstützt Unternehmen dabei, Anforderungen aus NIS2, DORA und internen Revisionsvorgaben dauerhaft zu erfüllen.

Governance ist der Bereich, in dem daccord seinen Ursprung hat. Entsprechend tief und vollständig sind die vier zentralen Themen abgedeckt, die im IP Governance zusammenwirken:

  • Zertifizierung: Verantwortliche überprüfen in regelmäßigen Zertifizierungsläufen, ob Berechtigungen, Accounts und Rollen noch erforderlich sind, und bestätigen sie oder lehnen sie ab. Abgelehnte Berechtigungen werden als Handlungsbedarf gekennzeichnet, damit die Verantwortlichen sie gezielt bereinigen können. Wer zertifiziert, lässt sich flexibel festlegen: die Führungskraft der betroffenen Person, die Verantwortlichen der jeweiligen Berechtigung oder eine fest benannte Person, auf Wunsch auch im Vier-Augen-Prinzip. Jede Entscheidung wird nachvollziehbar dokumentiert, auch wenn bewusst nicht zertifiziert wird.
     
  • Funktionstrennung (SoD): In daccord werden Funktionsbereiche angelegt und Berechtigungen diesen zugeordnet. Anschließend lässt sich festlegen, welche Funktionsbereiche in Konflikt zueinander stehen und nicht gemeinsam bei einer Person liegen dürfen. daccord erkennt solche Kombinationen automatisch, auch wenn sie sich erst über mehrere Accounts einer Person ergeben. Ändern sich Berechtigungen oder Zuordnungen, wird sofort neu geprüft.
     
  • Risikoanalyse: daccord bewertet für jede Person, wie kritisch ihre Zugriffe insgesamt sind, und fasst das Ergebnis in einem Risikoscore zusammen. Verantwortliche erkennen so auf einen Blick, welche Personen besonders riskant sind und wo Handlungsbedarf besteht. Per Detailansicht lässt sich nachvollziehen, welche Datenbereiche zur Kritikalität beitragen. Führungskräfte erkennen so gezielt, welche Risiken bei den Personen in ihrem Verantwortungsbereich bestehen.
     
  • Schwachstellen: Über konfigurierbare Regeln erkennt daccord Schwachstellen im Berechtigungsbestand und weist sie direkt dem zuständigen Verantwortlichen zu, etwa der Führungskraft der betroffenen Person. Wechselt die Zuständigkeit, wird automatisch umgehängt. Ist die Ursache behoben, löst sich die Schwachstelle von selbst auf. Da Schwachstellen in die Risikobewertung einfließen, sind beide Bereiche eng verzahnt: Wer Schwachstellen beseitigt, senkt unmittelbar das Risiko.

Mit vordefinierten Richtlinien und Standard-Reports ist das IP Governance sofort einsatzbereit.

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